Drei Lösungen in einem Gerät
Der Roamate vereint drei Mobilitätslösungen in einem Gerät: Elektrorollstuhl, Rollator und elektrische Schiebehilfe. Er kombiniert aktives Gehen, selbstständiges Fahren und komfortables Schieben mit elektrischer Unterstützung – ideal für alle, die flexibel und unabhängig bleiben möchten. Durch seine Vielseitigkeit ist der Roamate zudem ideal als Pflegerollstuhl geeignet, da er sowohl von der Person selbst als auch durch eine Begleitperson mit elektrischer Unterstützung genutzt werden kann. Entwickelt für Senioren, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Pflegeeinrichtungen bietet der Roamate eine intelligente 3-in-1-Lösung für maximale Bewegungsfreiheit und Sicherheit.
Bundesförderung für Pflegeeinrichtungen
Energieeffizienz zahlt sich doppelt aus: durch sinkende Betriebskosten und staatliche Förderung. Viele Unternehmen nutzen die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), um in nachhaltige Energiemaßnahmen zu investieren. Betterspace – Experte für Energiemanagement – unterstützt dabei nicht nur mit passender Software, sondern auch beim gesamten Förderprozess. Aus bislang 118 bearbeiteten Anträgen resultierte eine bewilligte Fördersumme von über 1,38 Mio. Euro – zugunsten von Kliniken und Pflegeeinrichtungen u.a. Unterstützt werden Kunden von Betterspace in der Antragstellung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) von den Experten für professionelle Energieberatung der Limón GmbH. Durch eine Erfolgsgarantie von Limón zusammen mit einer Zuschussgarantie von Betterspace gehen antragstellende Unternehmen kein finanzielles Risiko ein. Bei einem negativen Bescheid trägt Betterspace 15% der Projektkosten und Limón übernimmt alle anfallenden Bearbeitungsgebühren.
Gebrauchsfertige Waschhandschuhe
Waschen ohne Wasser – wenn es um Patientenhygiene geht, gewinnt der Einsatz gebrauchsfertiger Waschhandschuhe zunehmend an Bedeutung. Deshalb ergänzt schülke jetzt seine Produktlinie esemtan®: Bereits ab Januar 2026 sind die neuen Varianten esemtan® wash mitts fresh und esemtan® wash mitts sensitive erhältlich. Im Laufe des zweiten Quartals 2026 komplettieren dann die esemtan® wash mitts premium die Range. Das Waschen mit Wasser ist für Pflegepersonal in der stationären und ambulanten Pflege zeitaufwändig und oft körperlich anstrengend. Außerdem setzt es Patienten und Pflegende Infektionsrisiken aus, denn trotz strenger Hygiene in Krankenhäusern bietet das Wassersystem häufig ein Reservoir für Keime. Und selbst gereinigte Wasserbehältnisse können kontaminiert sein. Waschen ohne Wasser kann den entscheidenden Unterschied machen – das ist wissenschaftlich belegt und wird von klinischen Fachkräften empfohlen. Gebrauchsfertige Waschhandschuhe tragen zur Vermeidung von Infektionen durch kontaminierte Waschutensilien bei und können, wenn je Körperregion ein eigener Handschuh verwendet wird, Kreuzkontaminationen verhindern.

© schülke
Sprachgesteuerte KI entlastet Personal
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen entwickelt sich weiter. Statt Klicks und Tastatureingaben stehen Gespräche im Mittelpunkt. Intelligente Systeme hören zu, erfassen Daten und verarbeiten sie weiter. Im Zentrum dieser Entwicklungen steht die automatische Spracherkennung (ASR). Sie verarbeitet Sprache im klinischen Kontext und wandelt sie in strukturierte Daten um. Diese bilden die Grundlage für nachgelagerte Anwendungen wie Dokumentation, Kodierung oder Entscheidungsunterstützung. Die Qualität dieser Daten bestimmt, wie zuverlässig sprachgesteuerte Systeme arbeiten. Damit ASR im medizinischen Umfeld funktioniert, muss sie Begriffe korrekt erkennen, sich an neue Formulierungen anpassen und technisch integrierbar sein.
Skalierbare Lösungen: Spracherkennung im Gesundheitswesen braucht eine skalierbare Pipeline – kein einzelnes Modell. Für den produktiven Einsatz müssen mehrere Schritte ineinandergreifen. Nur so entstehen strukturierte Daten, auf die sich medizinische KI-Systeme stützen können. Die Modelle von Corti lassen sich in Gesundheitsanwendung integrieren und machen KI für jeden Anwender einfach nutzbar.
Fortbildungen auf einen Blick
Die digitale Plattform Dossier aus Norwegen ist nach erfolgreichem Pilotprojekt von UKB und UMG praxisreif für deutsche Kliniken – Qualifikationen und Fortbildungen sind künftig auf Knopfdruck sichtbar.

© UKB
Zwei Jahre lang entwickelten das Universitätsklinikum Bonn (UKB) und die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) gemeinsam eine digitale Lösung, um Qualifikationen, Fortbildungen und Entwicklungspfade im Krankenhaus transparent und prüfsicher zu verwalten. Jetzt ist das Pilotprojekt abgeschlossen – die Software ist einsatzbereit und wird in Bonn dauerhaft implementiert.
Das neue System bündelt erstmals alle Nachweise zu Qualifikationen, Pflichtfortbildungen und Weiterbildungen in einer zentralen Plattform. Beschäftigte und Führungskräfte sehen auf Knopfdruck, welche Kompetenzen vorhanden, fällig oder ausstehend sind. Dies erleichtert die Planung und Dokumentation in der Personalentwicklung sowie die Einhaltung klinischer Standards.
Von vielen Listen zu einer Datenbasis
Bislang lagen Qualifikationsnachweise verteilt bei Personalabteilung, Fortbildungsmanagement und Stationsleitung. Für jede Prüfung durch Behörden oder Medizinischen Dienst mussten Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammengetragen werden. Das neue System vereinfacht diese Abläufe: Es bildet Qualifikationen strukturiert nach allgemeinen, klinikspezifischen und stationsbezogenen Anforderungen ab und ermöglicht so einen aktuellen Überblick bis hin zur einzelnen Station – regelkonform und datenschutzsicher.
„Unser neues digitales Kompetenzmanagement schafft vollständige Transparenz über Qualifikationen – für Führungskräfte ebenso wie für Mitarbeitende“, sagt Alexander Pröbstl, Pflegedirektor UKB. „Kompetenzen lassen sich komfortabel und aktuell überblicken, papierbasierte Dokumentationen entfallen. Durch die datenschutzkonforme Integration in unsere Systemlandschaft bündeln wir alle relevanten Informationen an einem Ort. Das erleichtert gesetzliche Nachweise, macht Erwartungen klarer und verbessert Einarbeitung sowie Weiterentwicklung.“
Nächste Schritte: Bonn startet Rollout
Nach Abschluss der Pilotphase wird das UKB die Software in den kommenden Monaten schrittweise ausrollen – zunächst in weiteren Pflegebereichen, anschließend berufsgruppenübergreifend. Ziel ist, bis Mitte 2026 rund 80% der pflegerischen Einheiten einzubinden. Parallel dazu wird das Kompetenzmodell für ärztliche und therapeutische Berufsgruppen angepasst. Die Erfahrungen aus Bonn und Göttingen dienen künftig als Referenzmodell für andere Universitätskliniken.
KI in der ambulanten Versorgung
Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der ambulanten Versorgung gewinnt angesichts steigender Patientenzahlen, zunehmendem Verwaltungsaufwand und begrenzter Ressourcen immer mehr an Bedeutung. Während politische und regulatorische Debatten die Rahmenbedingungen beleuchten, zeigt sich in innovativen medizinischen Einrichtungen bereits heute, wie KI-basierte Anwendungen konkrete Entlastung schaffen können. Gemeinsam mit dem eHealth-Anbieter samedi setzt eine Arztpraxis KI-gestützte Lösungen ein, um interne Abläufe zu optimieren, die Kommunikation mit Patient*innen zu verbessern und medizinisches Fachpersonal spürbar zu entlasten. Zwei Anwendungsfälle zeigen, wie sich der Nutzen von KI im Praxisalltag messbar belegen lässt:
KI-gestützter Telefonassistent: Ein intelligenter Telefonassistent übernimmt eingehende Anrufe, vereinbart Termine und legt automatisch strukturierte Aufgaben im Praxissystem an – etwa für Rückrufe, Rezeptanforderungen oder Überweisungen. Diese Aufgaben können anschließend per Drag-and-Drop an verfügbare Mitarbeitende verteilt werden.
KI-gestützte Terminsteuerung: Um Fehlbuchungen zu reduzieren, wurde in die bestehende Terminplattform ein KI-Modul integriert, das Freitexteingaben der Patientinnen und Patienten semantisch analysiert und automatisch die passende Terminart vorschlägt – von der Anfrage zur passenden Sprechstunde.
Das Ergebnis: Die Zahl unpassender Terminbuchungen sank deutlich, Rückfragen durch das Praxisteam verringerten sich, und Patient*innen bewerteten den digitalen Prozess als spürbar einfacher und intuitiver.
Explore related subjects
Discover the latest articles, books and news in related subjects, suggested using machine learning.Rights and permissions
About this article
Cite this article
Pflege Markt. Heilberufe 78, 63–64 (2026). https://doi.org/10.1007/s00058-025-4021-2
Published:
Version of record:
Issue date:
DOI: https://doi.org/10.1007/s00058-025-4021-2
Share this article
Anyone you share the following link with will be able to read this content:
Sorry, a shareable link is not currently available for this article.
Provided by the Springer Nature SharedIt content-sharing initiative